Intrum Justitia braucht keine Gesetze

Wer gestern die Radiosendung Espresso hörte, staunte nicht schlecht.

Sollte die (auch) in der Schweiz so sehr geliebte Intrum Justitia ein Bürger zu unrecht in der Kartei haben und eine schlechte Bonitätsprüfung abgeben, der kann alleine nichts dagegen machen! Wohl liegt ihm das Recht an, dass er der Firma mitteilen kann, dass falsche Daten bei der Intrum Justitia gespeichert sind, ob die Intrum Justitia diese aber korrigiert obliegt der Firma selbst.

Eine Chance habe man nur, wenn sich mehrere beim Datenschützer Hanspeter Thür melden. Die Einzelperson ist also nicht massgebend.

Weiter ist zu lesen:

Wenn man einen Brief und eine Ausweiskopie schickt, muss das Inkasso-Büro Auskunft darüber erteilen, welche Informationen gespeichert sind und woher die Daten kommen

 

Wer also einen Ratenvertrag, ein Abo bei UPC-Cablecom, Sunriese etc. nicht bekommt, weil anscheinend eine schlechte Bonitätsprüfung vorliege, kann sich nicht, oder nur mit Glück, dagegen wehren.  Die Firma ist ja fast jedem Schweizer bekannt, das Mahnverhalten ebenso. Wer einmal in der Kartei ist, wird es lange bleiben.

So sind die Titel der letzten Wochen

In ihren Zahlungsaufforderungen droht die Intrum Schuldnern ohne jeden Grund mit einer Strafanzeige. Das geht jetzt sogar dem Verband der Inkasso-Firmen deutlich zu weit.

Da den Firmen die ihre Forderungen der Intrum Justitia übergeben, bekannt ist wie diese Firma arbeitet, dass Daten derweil nicht stimmen etc. kann man  auch diesen den gleichen Vorwurf machen. Da wären dann die Post, SBB, diverse Telefonanbieter, Banken, UPC Cablecom usw.

Den Saldo meldet >>>

Das Unternehmen Intrum ist dafür bekannt, dass es beim Inkasso von Rechnungen im Gesetz nicht vorgesehene Verzugsgebühren verlangt (saldo 20/10). Weder die SBB noch die Post wollten zur Qualität der Bonitätsauskünfte von Intrum Justitia Stellung beziehen.

Und weiter, fast unglaubwürdig:

Bescheinigt Intrum jemandem eine schlechte Bonität, verweigert die SBB das GA. Der betroffene GA-Kunde war bei der Inkassofirma als schlechter Zahler vermerkt, weil er sich einmal geweigert hatte, einen rechtlich unzulässigen von Intrum erhobenen Zuschlag von 60 Franken zu berappen.

 

Informativ:

Zahlen Sie nur was auch berechtigt ist >>>

Jetzt reichts, Cablecom und Intrum Justitia >>>

Verärgerte SBB-Kunden dank falscher Datenbank bei Intrum  >>>

Intrum Justitia kauft auch Verlustscheine

Kurt Aeschbacher wollte Intrum Justitia sogar den Fairness-Preis aushändigen… fast >>>  Was wiederum zeigt wie solche selbsternannten Jury-Urteile zu werten sind.

 


2 Comments to “Intrum Justitia braucht keine Gesetze”

  1. Heiko says:

    Auch ich habe Probleme mit UPC cablecom und Intrum Justitia.
    Nach einem Umzug hat cablecom meine Daten nicht gespeichert, obwohl ich meinen Umzug gemeldet habe.

    Jetzt ca. 1 Jahr später soll ich Verzugsschaden, Kundenkosten und Adressprüfkosten! in Höhe von 133.35CHF zahlen!

    Unverschämt!

    Ich kann nur jedem raten, kein Kunde von UPC cablecom zu werden!
    Die Firma verhält sich unseriös ihren Kunden gegenüber, es ist niemand beim Service zu erreichen und falls Probleme auftauchen, ist man sofort in den Fängen von Intrum Justitia, die in keinster Weise auf Beschwerden eingehen.

    Wer sich also überlegt, Kunde von UPC cablecom zu werden, sollte sich vorher eine Rechtsschutzversicherung zulegen.

  2. Nicole says:

    Auch wir durften uns dank Cablecom zu ahnungslose Neukunden der Intrum Justicia zählen!

    Aus einer ordnungsgemäss gemeldeten und durch Cablecom bestätigten Umzugsmeldung wurde 1Jahr später eine Odysee von eingeschriebenen Briefen und Telefongesprächen die sich mit Desinteresse seitens der Cabelcommitarbeitern auszeichneten und in Drohgebärden seitens der Intrum Justicia seinen Höhepunkt erreichten!

    Angeblich sollten wir der obengenannten Firma über 1 Jahr die monatlichen Prämien am abgemeldeten Ort geschuldet haben, worauf die Intrum im Auftrag der UPC das Geld eintrieb und sogleich auch noch einen Verzugsschaden von über 200 chf geltend machte! Nach dem Motto, man kanns mal versuchen?!

    Mit schikanösen Umgangsform und trotz der eindeutigen Beweislage, der fehlerhaft geführten Abrechnungskorrespondenz durch die UPC, wurden wir gezwungen uns als schuldhafte und scheinbar überführte säumige Zahler rechtfertigen zu müssen.

    Auf eine Verantwortungsübernahme und Entschuldigung seitens der UPC warten wir noch heute! Offensichtlich scheint diese Firma eine geschäftliche Zukunft ohne Kundschaft anzustreben?!

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