Billag spart das Schweizer Fernsehen kassiert.

20 Minuten und die SVP-Nationalrätin Natalie Rickli klagen oder hinterfragen.

Da wurde der Billag sparen aufgebrummt, weil wir Schweizer die teuersten Gebühren für Fernseh- und Radio bezahlen, die Billag tut es und statt dem Bürger hier entgegen zu kommen, will man das gesparte Geld nun dem Schweizer Fernsehen in den Rachen stopfen. 20 Minuten schreibt deshalb zurecht, dies ist eine Erhöhung der Gebühren durch die Hintertür.

Das Schweizer-Fernsehen kommt in letzter Zeit eh in die Kritik:

Ronny Nicolussi nahm das Koloss mal unter die Lupe und meinte unter anderem..

Heute gehören zur SRG 18 Radio- und neun Fernsehprogramme sowie die neunsprachige Internetplattform swissinfo.ch – die Nachfolgerin des früheren Schweizer Radio International. Dazu kommen fünf Tochtergesellschaften, vier weitere Gesellschaften, an denen die SRG zwischen 20 und 51 Prozent hält, sowie Beteiligungen von bis zu 19 Prozent an fünf weiteren Gesellschaften.

Verantwortlich dafür, dass der mit Gebührengeldern finanzierte Koloss auf eine solch stattliche Grösse wachsen konnte, war stets das Schlagwort «Service public». Dieses wurde jeglicher Expansion vorgeschoben und galt als Killerkriterium gegen jegliche Kritik. Gemäss Auftrag des Bundes muss die SRG «mit ihrem Service public die Grundversorgung der Schweizer Bevölkerung mit Radio- und Fernsehprogrammen sowie die Meinungsvielfalt sichern»  lesen Sie weiter

oder weiter 23 Millionen bzw. 123 Vollzeitstellen für …

Nicht zur Debatte steht die Existenz des rätoromanischen Senders Radio Rumantsch (RR). Die Zahlen des Senders zeigen aber deutliches Sparpotenzial. 14080 Hörerinnen und Hörer der rund 60 000 Rätoromanisch sprechenden Menschen erreicht RR pro Tag. Für das Radioprogramm und das auf SF 1 ausgestrahlte rund zehnminütige romanische Fernsehfenster Televisiun Rumantscha setzt die SRG 123 Vollzeitstellen ein. Der Betriebsaufwand beläuft sich auf 23,1 Millionen Franken und ist damit rund vier Mal höher als der von Radio 24, dem grössten Privatradio der Schweiz.

Ja da ist es Verständlich, dass auch diese gesparten Millionen der Billag in diesen Topf gehören. Und das alles verkauft man uns unter dem Deckmantel Service public.

Mehr Informationen zur Billag:

55 Millionen zahlt der Bund der Billag 2009 >>>

Auch wer keinen Fernseher hat, soll an die Billag zahlen