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Der Wolf in der Schweiz

Aktuell wird von den Wölfen im Wallis, der Abschussbewilligung von M59 und der Einsprache durch WWF und Pro Natura gesprochen. Selbst das Ausland berichtet darüber.

Ein heikles Thema. Hier in Basel im Büro sitzend, kann ich gut sagen, der Wolf gehört geschützt und so auch ins Wallis oder Graubünden. Die Gefahr, dass ich hier in Basel einem begegne ist gleich 0.

Anders sieht es aus wenn Sie mit Ihren Kindern im Wallis in den Ferien sind und einige Wanderungen, zum Beispiel im Unterbäch durchführen wollen oder hier ansässig sind und sicher leben möchten.

Hier streifen 3 Wölfe rum. Ein Männchen M59 und seine Partnerin F14 sowie eine weitere Wölfin F16.  M59 und F14 sollen sogar Junge haben.  Alles halb so schlimm, denn wer sich im Internet informiert wird sofort auf Artikel wie „Wölfe machen dem Menschen nichts..“ usw. stossen. Ein bisschen anders sieht es aus, wenn sie dem Wurf (so er dann vorhanden ist) zu nahe kommen.  Wo dieser ist oder sein könnte, weiss niemand. Irgendwo im Augstbord – Gebiet.

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M59/F14 haben sich hier nicht nur Freunde geschaffen. Mit ihren Rissen in den letzten Wochen haben sie (Stand 18.6.2016) 61 Tiere gerissen. In ihrem Jagdtrieb heisst gerissen eben auch, dass sie mehrer Tiere töten. Diese liegen dann Tod oder schwer verletzt im Gehege. M59 und die von M14 durchgeführten Wanderungen haben sich nun auf ein sehr kleines Gebiet eingeschränkt. Rund um Unterbäch reissen sie nun auch Tiere in Gehegen die nach den Vorgaben geschützt sind und sehr nahe an menschlichen Behausungen. Hier waren die beiden wohl auch schon Mitte Mai unterwegs.

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Es ist darum anzunehmen dass die beiden Nachwuchs erhalten haben. Nachgewiesen ist dies noch nicht. Dennoch hat der Kanton Wallis nun M59 zum Abschuss frei gegeben.

Dass dies nicht friedlich endet war wohl allen klar und auf dem Blog von Beluga59 werden die beiden Ansichten der Pro Wolf Schweiz  und Contra Wolf in der Schweiz – Gemeinden hinterfragt.

Wir meinen ein Artikel der Lesenswert ist.

 

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