Archive for the ‘Tierwelt’ Category

Zoo Dunkel Basel – Ein Zoofachgeschäft?

Wednesday, January 1st, 2014

 

Zoo_Dunkel1

Viele Jahre war ich Kunde beim Zoo-Fachgeschäft Dunkel in Basel. Einige tausend Franken kostete mich bis vor kurzer Zeit die Aquaristik. Weil hier die Aquarien immer schlimmer aussahen (veralgt und ungepflegt) wechselte ich vor gut einem Jahr das Aquarien-Geschäft.

Ein grosses Becken (160×45) ist aber seit langer Zeit leer und der Wunsch nach einem Gold- oder Zwerghamster wuchs. Dies weil ich viel Nachts arbeite und mein Hund nicht “umzustellen” ist auf Nachtbetrieb. Diverse Recherchen, was so ein kleiner Nager den braucht, ergaben meinen ersten Einkaufszettel. Den Rest wollte ich im Fachgeschäft erfragen.

10:30 Uhr im Geschäft von Zoo Dunkel angekommen “begrüssten” mich 4 Damen, 3 mir unbekannte, 1 bekanntes Gesicht von Früher. Begrüssen ist da so ein Begriff – Die Damen waren gerade alle in der Pause. Aber neue Gesichter und wer weiss, eine bessere Beratung als früher?

So suchte ich mal die Dinge zusammen wo ich keine Beratung brauchte. Ausser mir war sonst niemand im Laden.
Dann kam eine sehr nette Dame zu den Nagern und war mit der Reinigung der Käfige beschäftigt. Sie selber habe Nager Zuhause, teilte sie mir mit und zeigte mir dann die vorhandenen Tiere. Schnell war “DER” richtige gefunden. Leider konnte ich diese Dame nur noch nach dem richtigen Sand erfragen, denn anscheinend war sie nicht für den Verkauf zuständig. Eine andere, jüngere Dame übernahm mich. Wobei ihr Beratung damit endete, dass sie mit mir zu Kasse lief. Nicht eine Frage, nicht einen Hinweis. Keine Frage wie er gehalten wird, nein einfach nichts.
Hier bei der Kasse, waren dann meine bereits zusammengetragenen Artikel in 2 Körben aufgetürmt.
Meine Frage ob ich denn nun alles habe für die Einrichtung des neuen Hausbewohners in einem Aquarium, ob meine Auswahl die richtige sei oder ob noch etwas zu beachten sei, wurde kurz beantwortet, “Ja da scheint alles vorhanden zu sein” und “ich überlass sie mal Frau xx an der Kasse”. Nicht einen Blick in meine beiden Körbe, bemerkte nicht das Streu, Futter, Heu etc. fehlten. Nun immerhin lagen Artikel von über 200 Franken bereit.

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Basel Gassi gehen kostet 705 Busse & Gebühren

Saturday, November 16th, 2013

Ja, in Basel müssen nach 22:00 Uhr ALLE Hunde an der Leine Gassi geführt werden. Alleine an der Birs könnte die Polizei hier ein Vermögen verdienen, jede Nacht.

Anders kam es aber beim Pudelbesitzer in der Stadt, als er seine “Fuss” gehenden Pudeldame nach 23 Uhr  Gassi führte.

Wie die BAZ berichtet endet das ganz in Busse und Gebühren von 705 Franken.

Keine Spenden mehr fürs Tierheim

Friday, June 28th, 2013

An was es liegen mag?? Das Spendenbarometer bleibt auf gut 5  Millionen, das Ziel wäre immer noch mindestens 11, 5 Millionen.  Und seit dem zinslosen Kreditantrag über 6 Millionen bleiben die Spenden ganz aus.

Das Tierheim für beide Basel bleibt ein Problemkind.  Aber auch anderen Tierheimen in der ganzen Schweiz gehen die Gelder aus. Volketswil braucht 90’000 Franken und es droht die Schliessung. Wer die Artikel liesst findet in jeder Region Tierheime die Probleme haben, die “neuen” Auflagen zu erfüllen. Hier fehlen 10’000 dort 400’000 Franken. Auch andere Probleme findet man, so ist in Winterthur nur noch eine leere Station zu finden, dennoch findet man hier mehr Spender als im grossen Basel.

Tierheime haben es schwer in dieser Zeit und doch liegt irgendwo die Hoffnung, dass auch Basel bald ein geeignetes Zuhause für die vielen, ja fast unzähligen Tiere haben wird. Aber der Basler holt sich die Tiere ja lieber aus dem Ausland, lässt sich von den rührenden Geschichten der armen Strassenhunde aus X und Y einbinden und meint wirklich, man tu was gutes wenn man einen Hund aus Rumänien einfliegen lässt.  Alleine im Tierheim beider Basel warten so viele Tiere (vom Nager, Vogel bis zum Hund) auf ein neues Zuhause. Ein Aufnahme bringt nicht nur Geld in die Kassen des Tierheims, sondern entlastet dieses auch. Würden mehr Schweizer so denken, könnte man sogar das Projekt Tierheim beider Basel etwas kleine halten, aber dies ist ein Traum.. (more…)

Leinenpflicht in ganz Basel

Saturday, June 22nd, 2013

Es reicht den rund 175’000 Einwohner des kleinen Kantons Basel. Die Hunde sind allgegenwärtig und wenn, weil es regnet, die Tierchen mit ihren Halter mal nicht draussen sind, steht man auf die Schei…… Die rund 6000 Hunde (nicht angemeldete ausgeschlossen) hinterlassen 12’000 bis 15’000 Hundehaufen pro Tag oder 5’000’000 im Jahr. Davon werden von den meisten Halter diese auch aufgenommen und entsorgt. Es sind wenige die sich nicht daran halten, vor allem Halter von Kleinsthunden meinen wohl, für sie gelten die Gesetze nicht, dafür hält man sich dann gleich 2 oder 3  (Wenn man weiss was ein Zweithund in Basel kostet…). Aber auch die grössten Rassen, dürfen getrost ihre tellergrossen Haufen liegen lassen. Lustig, dass sich dann gerade diese Halter am meisten aufregen wenn andere Besucher mal was liegen lassen. (more…)

Muttenzer Falken leiden am Wetter

Sunday, June 2nd, 2013

Nach vielen Jahren grossem Stolz und viel Erfolg, scheinen die Turmfalken in Muttenz dieses Jahr am Wetter zu scheitern.

Die erste Brut wurde vom Weibchen nicht mehr bebrühtet, und so waren die Eier nach wenigen Tagen “Tod” und wurden entfernt. Der neue Partner und die Mamma scheinen aber Lust auf ein zweites Gelege zu haben.

So können wir nach 5 Jahren, dieses mal keine Freudesbotschaft bringen, oder noch nicht.

Die Live-Cam ist aber dennoch am laufen und Esther führt das Tagebuch genauso wie wenn die Jungen noch da wären. Lest mit und beobachtet die freudigen, traurigen und lustigen Erzählungen.

Edit 7.6.2013 Hura das junge Paar hat nochmals ein Gelege am 10.6.2013 waren es wieder 4 Eier…

Zur Live-Cam >>>

Zum Tagebuch >>> 

 

Weitere LiveCams zu Adler / Falken etc. >>>

LiveCams von Eulen und seltenen Zieren >>>

TBB- Tierheim-Spenden schwinden

Wednesday, February 20th, 2013

Es ist bereits wieder ein Jahr her, als wir berichteten, dass für den Neubau des Tierheim’s an der Birs, noch sehr viel Geld fehlt.

(c) by Muhammed Muheisen

(c) by Muhammed Muheisen

(Muhammed Mulheisen Homepage)

Im März 2012 fehlte noch die Hälfte der benötigten 11,5 Millionen Franken. Also gut 5,75 Millionen.  (Bericht über TBB >>>)

Heute fehlen immer noch 7,5 Millionen Franken ??? Gespendet wurden bis Februar 2013  4,825 Millionen Franken.

Diese Zahlen entnehmen wir dem BAZ Bericht >>>

Auch wer nicht gut rechnen kann, sieht hier sofort, dass mit diesen Zahlen etwas nicht stimmen kann.  Letztes Jahr waren gut 5,7 Millionen gespendet und jetzt nur noch 4,8. Letztes Jahr fehlten noch 5,57 Millionen, heute 7,5 Millionen.

Wenn ich also zusammenrechne wird das “Ding”  nun schon 12,3 Millionen Franken kosten und rund 1 Millionen von den Spenden sind weg?

In der Zwischenzeit waren Berichte zu lesen, dass man / (Frau) nun auf einige Dinge verzichten will um den Neubau günstiger zu halten. Statt günstiger wird es aber nun anscheinend immer teurer und das Spendenkonto wird immer kleiner?

Wir denken es handelt sich hier um falsche Zahlen, anders können wir uns das ganze nicht erklären. Den dies würde ja bedeuten dass innerhalb 12 Monate kein Franken mehr dazugekommen, nein sogar 1 Million abhandengekommen ist.

Nun, wie wir lesen, wird nun eine Expertenkommission das ganze nochmals prüfen. Wir hoffen dass diese nicht mehr kosten wird, als schlussendlich gespart werden kann.

Doch bereits im März 2012 waren doch Pläne vorhanden um die Kosten zu senken (Quelle BAZ)

«Von den benötigten 11,5 Millionen Franken ist bisher erst die Hälfte zusammengekommen – es reicht uns nicht.» Konkret heisst das, dass beim Baustart nach den Sommerferien eine Etage weniger gebaut wird. «Das bedeutet minus 20 Prozent Platz für die Tiere», erläutert Kirn. Anstelle von 60 Hundezimmern sind neu 40 geplant, bei den Katzen soll es statt 20 noch 16 Räume geben. Und bei den Kleintieren werden statt 160 wohl noch 128 Quadratmeter zur Verfügung stehen.

Tja und vom Baustart ist man ja auch noch einiges entfernt, das beim Abriss “unerwartet” Asbest gefunden wurde, und der Hochwasserschutz “unerwartet” mehr kosten verursacht.

Und diese Zahlen sind immer noch gleich Hoch (Quelle BAZ)

Der TbB rechnet mit Kosten von 55’000 Franken pro Platz für einen Hund oder eine Katze

Nun wir haben nicht viel gespendet, nur 200 Franken. Aber wir denken immer noch an eine gute Sache, die irgendwann ihr Ende finden wird. Im Sinne der Tiere und nicht um Prestigedenken.  Im Forum der BAZ, haben einige Leser gute Ideen dazu, andere lassen ihren Frust mal wieder bei Frau Béatrice Kirn ab. Sie muss für alles ihren Kopf (Namen) hin halten.

Frau Kirn vegleicht gerne die Kosten mit Zürich und hält fest, dass in Zürich noch viel teurer gebaut wird. Jedoch lesen wir hier (Quelle PDf >>>)

Der Zürcher Tierschutz ersetzt sein Tierheim und seine Geschäftsstelle mit einem Neubau. Das neue «Zürcher Tierhaus» setzt Massstäbe in der tiergerechten Haltung und erhöht die Kapazitäten.
Der 7 -Millionen -Bau soll Ende 2014 fertig sein. Er bietet 50 Hunden und 90 Katzen einen tiergerechten Platz. Viele Kleintiere können betreut werden. Dazu gibt es neu Platz für seltene Heimtierarten und Terrarien.

Ein Novum ist auch die geschlossene Quarantäne-Abteilung die für bis zu 30 hochansteckende Tiere aller Arten Platz bieten kann.
Auch Zürich kann die alten Gebäude nicht sanieren und muss den neuen Tierhaltungsvorschriften mit einem Neubau dienen. Hier geht es anscheinend für knapp 7 Millionen Franken mit (fast) dem gleichen Angeboten wie in Basel. Auch Zürich ist auf Spenden angewiesen.

Gesucht – Nala DRINGEND wer weiss was

Monday, October 29th, 2012

Nala ist, weiblich, kastriert, hat eine verkürzte Rute und wird im Raum Basel oder Riehen, gesucht.

Da der letzte Spaziergang nahe der Grenze zu Deutschland statt gefunden hat, kann es auch sein, das Nala im benachbarten Deutschland irgend jemandem zugelaufen ist.

 

(C) by Google Map

Meldungen bitte an info@probasel.ch

 

 

 

Schweizer Metzger zwingen Bauern zur Tierquälerei

Tuesday, September 25th, 2012

Espresso bringt es aufs Papier, oder eben dem Hörer in die Gegenwart zurück. Wir Käufer zwingen die Metzger dazu, dass die Landwirte ihre Tier falsch Ernähren und so mehr als nur Quälen. Dies ist zumindest die Ausrede der Metzger in der Schwiez, denn ancheinend wollen ihre Kunden nur weisses Kalbfleisch.

Schwachsinn, so haben diverse Umfragen in den letzten Jahren ergeben, und so eine der dümmsten Ausreden eine Berufsgruppe die sich immer wieder mit solchen Ausreden brüstet.  Die Grossverteiler haben schon lange erkannt, dass der Kunde in den letzten Jahren aufgeklärt wurde und sehr wohl bereit ist auch rosa Kalbfleisch zu konsumieren. Auch erkannt hat, dass dieses Fleisch noch einen eigenen Geschmack aufweist und nicht nur die Gewürze bindet die einige “Dumm-Köche” und möchte gern Sterne – Köche dazu verwenden, dem Fleisch wieder einen Geschmack zu geben den das Fleisch durch die falsche Ernährung der Kälber, erlangt hat. (more…)

Und wieder landet ein importierter Hund im Tierheim

Friday, July 13th, 2012

Wir haben schon einmal darüber berichtet, dass der Import von Tieren aus bestimmten Ländern nicht das Wahre ist.  Auch die Vermittlung dieser Tier hat seine Risiken. So wird den Tierrettern vorgeworfen, dass vermittelte Tiere oft in Tierheimen landen, da die neuen Halter mit solchen Tieren überfordert sind.. Wir haben unseren letzten Bericht nach kräftigem Protest der SHKR (damals noch SHRM) abgeändert. Doch zeigt nun das Geschehen vom 12.7.2012 wieder einmal, dass ein Tier in die Schweiz geholt wurde, der neue Platz aber ungenügend, wenn überhaupt, kontrolliert wurde.

Nach nur kurzer Zeit wurde der Hund  ALBI von der Familie wieder zurückgegeben und hat nun übergangsweise einen neuen Platz im Tierheim gefunden. dies genau zur Ferienzeit. Es geht hier gar nicht um die oben genannte Organisation als solches, sondern um die immer wieder erlebten Geschichten um importierte Hunde, die man leider auch an Ersthalter abgibt oder eben vermittelt. Ob dem Tier dann geholfen ist, stellen wir in Frage, obwohl es wohl in der Schweiz selbst im Tierheim einen besseren Platz als in Rumänien, Ungarn oder Mallorca etc. haben wird. (more…)

Biohof Sigriswil für Landdienst nicht geeignet

Wednesday, June 20th, 2012

In einigen Schulen in der Schweiz ist es die Pflicht der Schüler/Schülerinnen, einen 2 bis 3 wöchigen Landdienst zu absolvieren. Eine sehr gute Sache und unserer Meinung nach auch sinnvoll. So mag es sicherlich keinem jungen Mann oder jungen Frau zwischen 16 und 18 Jahren abkömmlich sein, sich für kurze Zeit in einer anderen Familie, einem anderen Umfeld vorzufinden.

In der FMS Basel ist für die Jugendlichen auch gut gesorgt. Mit der Organisation AgriViva hat man einen Partner der mit viel Aufwand die schwarzen Schafe (ja die gibt es bei den Gastfamilien auch) herauspickt und den Jugendlichen so eine schlechte Erfahrung ersparen will. Für Gastfamilien gibt es auch einige (wenige) Auflagen, so muss man dem Jugendlichen ein Zimmer, Essen und etwas Familienanschluss bieten. Die maximale Arbeitszeit ist zum Schutz der jungen Menschen auch festgelegt und auch der Lohn. So bekommt ein Jugendlicher der 9 bis 10 Stunden arbeitet, neben Kost und Logie noch 16 Franken pro Tag.

Man muss aufpassen, wenn man mit den Jugendlichen spricht. Nicht für alle sind diese 3 Wochen funny, nein, für einige geht der Daumen stark nach unten. Es ist möglich, dass viele junge Menschen in diesen 3 Wochen zum ersten Mal in ihrem Leben etwas arbeiten mussten und auch mit den eventuell neuen Regeln ungewohnt ist.

(c) by Gemeinde Sigriswil H. Fankhauser

Eine dieser Gastfamilien sind auch die Betreiber des Biohof Sigriswil am Thunersee. Wunderschön gelegen, führen hier die Gasteltern einen Hof, der an Vielfältigkeit nichts zu wünschen übrig lässt, auch ein Alpbetrieb ist hier vorhanden. Seit 20 Jahren bietet man hier Ferien im Zelt, im Tipi, Landdienste für schwer erziehbare Jungendliche und eben auch für Schüler an. Dies laut eigenen Angaben, denen wir hier nicht nachgehen wollen. Die Gastfamilie hat selber drei Kinder. (more…)