Archive for the ‘Tierwelt’ Category

Tierschutz beider Basel – Offene Fragen

Mittwoch, Januar 13th, 2016

Unser Leser schreibt am 12.1.2016.

Unser Nachbar ist kurz vor Weihnachten verstorben. In seiner Wohnung wohnten mit ihm 6 Katzen. Diese wurden vom Tierschutz beider Basel eingefangen und mitgenommen. Unser Hinweis, dass auch die Impfbüchlein und andere Papiere vorliegen, sties auf kein Interesse!?

Gut 20 Tage später bekamen die Hinterbliebenen eine Zwischenabrechnung. Gut 3000 Franken für 14 Tage Aufenthalt plus Impf- und anderweitige Kosten. Die Katzen bekamen neue Namen, das jeweilige Alter wurde geschätzt.

Edit ProBasel: Bei Tageskosten von 18 Franken (Kurzhaar-Katzen) ergäbe dies ja nur 1500 Franken. Die zusätzlichen Kosten wurden weder erwähnt noch anderweitig aufgeführt. 

Ebenso sind die Bedingungen für Ferienkatzen im TbB gegeben und verlangen einen Impfausweis, der ein etwaiger neuer Besitzer so nicht mehr hat.

Wie kann diese Organisation die Katzen beurteilen, wenn weder das richtige Alter noch die eventuell vorhandenen Krankheiten und gemachten Impfungen von Interesse ist. Geldmacherei nach dem Motto die Hinterbliebenen zahlen das schon? Oder wird dies überall so gehandhabt, was bei  mir dann ein grosses Fragezeichen hinterlassen würde.

mfg xxxxxxx

 

Im Facebook gibt es zeitnah eine ähnliche Geschichte beim TbB , wo nun nach Spenden aufgerufen wird, ob es sich um diese Tiere handelt müssen wir annehmen, hier sind 5 Katzen erwähnt. Was ist mit dem 6 Tier passiert? Im Video sieht man, laut Leser, 3 der Katzen vom verstorbenen Nachbarn und nicht wie erwähnt von einer verstorbenen Halterin.

Beschrieben werden einige als Geschwister, was aber nicht zutreffe, es sind keine Geschwister.

So wird am 13.1.2016 folgender Post abgesandt: (Auch auf den Seiten der TbB)

Original mit Links:

Leila, Lenox und Leona

Noch sehr zurückhaltend und doch neugierig beobachten die beiden Bengalkatzen Lenox und Leona Leila beim Spielen. Die beiden Katzen kamen mit drei Geschwistern ins Tierheim weil die Halterin verstorben ist. Sie vermissen ihr Zuhause sehr, was dazu führte dass bei zwei der Katzen eine Erkältung ausbrach. Sie werden von unserem Fachpersonal liebevoll gepflegt und medizinisch versorgt.

Bei Leila werden zurzeit medizinische Abklärungen getroffen, da sie eine Hernie hat (Eine Hernie bezeichnet eine Lücke in der Bauchwand. Dabei tritt das Bauchfell durch das Loch in der Bauchwand.).

Für die medizinische Versorgung der Katzen sammeln wir Spenden.

Möchten Sie uns bei der medizinischen Versorgung unterstützen?
Mit Ihrer Spende helfen Sie uns, unsere Schützlingen im Tierheim eine ihren Bedürfnissen entsprechende Versorgung zu gewähren. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

* 5-Franken-Spende per SMS: Kennwort „tbb“ an die Nummer 488 senden
* Online-Spende mit Kreditkarte oder über Paypal:http://www.tbb.ch/index.php?id=242
* Konto-Verbindung Tierheim: Basler Kantonalbank, 4002 Basel, IBAN: CH40 0077 0016 0506 1932 8

Ganzer Beitrag unter >>>
Dieser Artikel soll nicht falsch verstanden werden. Spenden an Tierschutz und Auffangstationen sind nötiger den je. Wir hinterfragen ob die neuen Besitzer nicht die Wahrheit erfahren dürfen und warum Geschichten erfunden werden müssen. Es ist auch anzunehmen dass der grösste Teil der Kosten an die Hinterbliebenen des verstorbenen geleitet werden. So gelesen könnte man davon ausgehen, dass alle Geschichten hinter den Tieren beim Tierschutz beider Basel halt aus dem Märchenbuch geschrieben wurden.

 

Amicus ersetzt Anis für Hundehalter

Dienstag, Januar 12th, 2016

Bisher war es für Hundehalter relativ einfach, beim Tierarzt wurde das Tier untersucht, es bekam ein Chip, dessen Daten in der Registrierstelle ANIS (Animal Identity Service SA) hinterlegt wurden, auf der Gemeinde meldete man sich als Hundehalter an.

Neben den Kosten für den Tierarzt, dem Chip und der Hundesteuer, gab es dann ab und an weitere kleine Rechnungen als Überraschung.

ANIS selber nennt sich Non – Profit Organisation

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Bisher konnte man sich hier 24 Stunden am Tag informieren. Die Daten selber waren in einem europäischen Netz verbunden. Wir (3 Hundehalter) hatten nie Probleme mit der ANIS.

Dies ist ab dem 4.1.2016 nicht mehr so.

Die Datenbank für Hunde und deren Halter wurde von ANIS in die neue Datenbank für Tiere AMICUS transferiert (hübscher Name Amicus = Freunde). Welche Daten genau, weiss der Bürger wohl nicht, zumindest wurde er nicht gefragt.

Auch hier findet man eigentlich nichts mehr als vorher. Die gemeldeten Daten von einem Chip der zu einem Tier (Hund) und dessen Halter führt. Neu etwas persönlicher mit der Möglichkeit die Natel-Nummer / E-Mail des Besitzers zu hinterlegen, was wohl eine sinnvolle Option ist/wäre.  Gewartet, gepflegt und verwaltet wird diese Datenbank von der Identitas AG, einer AG mit einem Mehrheitsaktionär, dem Bund. Bauern werden aufhorchen, ja hier kommen die Ohrmarken für ihre Tiere her und dies seit 1999.

Nun müssen Hunde noch keine Ohrmarken tragen, der Chip wird  bis auf weiteres genügen. Aber und nun kommt wohl das grösste Problem, die Gemeinden haben Zugriff auf diese Daten. Bedeutet: neben dem Lesen der selben, auch schreiben und ändern und die Neuaufnahme von Erst-Hunde-Haltern.

Da bei ANIS ein grosses Durcheinander herrschte, war eine Änderung unabdingbar. Falsche Angaben, nicht immer nachgeführte Daten usw. waren Vorwürfe die man gegenüber der ANIS oft hörte. AMiCUS wird hier Änderungen bringen?? Zumindest wurde man im Oktober 2015 so informiert. Also weniger die Hundehalter aber die interessierten Bürger.  Also eigentlich nur die Tierschutzorganisation, und hier auch nicht alle, wie man hört. Aber lassen wir dass. Es wurde informiert.  Bei einer ganz kurzen Umfrage an der Birs wusste KEIN Hundehalter wer AMICUS ist, Mohrenköpfe war da die meistgenannte Antwort. ANIS kannte jeder. Nur 2 von 8 Personen wusste aber, dass man sich bei ANIS selber einloggen kann.

40’000 neue Hunde pro Jahr werden in der Schweiz registriert,  19’650 davon (2014) stammen aus dem Ausland. Der administrative Aufwand ist also nicht gerade als gering einzuschätzen. Die Pflichten des Hundehalter, vor allem wenn er/sie zum ersten Mal einen Hund „besitzt“ sind eigentlich gegeben. Nach Gesetz kann sich eine in der Schweiz lebende Person nicht damit wehren, sie habe von den Gesetzen und Weisungen nichts gewusst. Die Anmeldung von Junghunden innerhalb der ersten 3 Monaten ist ebenfalls ein Pflicht die viele Hundehalter vergessen.

Neue (nur neue) Hundehalter melden sich also in Zukunft zuerst bei der Gemeinde. Die Gemeinde eröffnet in der Datenbank die Personendaten des neuen Hundehalters und nur diese.

Nachdem der neue Hundebesitzer bei der Gemeinde war und mit der Registrierungsbestätigung seiner Daten, geht er zum Tierarzt. Dieser setzt dem Tier dann (wenn möglich) einen Chip und trägt diese Daten in der AMICUS Datenbank ein. Ist das Tier schon gechipt werden diese Daten eingetragen. Die Kosten für die Registrierung belaufen sich auf maximal 20 .-

Der Hundehalter kann seine Daten auf der Datenbank von AMICUS verfolgen. Änderungen wird er mit dem Tierarzt vornehmen können, der wiederum Kontakt mit dem Front Desk der Firma Identitas aufnimmt (lediglich Telefonnumer und E-Mail Adresse kann der Hundehalter selber editieren). Dies ist, so glauben wir, vorerst für Hunde, die ANIS selber. Zieht der Hundehalter in eine andere Gemeinde, wird die Gemeinde die Änderung an den Personendaten vornehmen. Erwähnt wird hier in einem Nebensatz: Auch der Tierarzt kann die Personendaten nach Kontaktaufnahme mit dem Front Desk eröffnen/ändern lassen.

Wer obiges liest und versteht, sieht die neuen Probleme.

Doch lassen wir dem neuen System etwas Zeit, für uns macht der Wechsel keinen grossen Sinn. ANIS hätte mit bescheideneren Mitteln aktualisiert werden können. In Frage stellen könnte man hier die Übergabe der Daten der Hundehalter. Fraglich auch wie die Datensicherheit gehandhabt wird. Sind doch Personendaten verknüpft mit Tier- sowie privaten Angaben wie Telefon und E-Mail abzurufen.

Edit 15.1.2016 Im Augenblick scheint bei der Stelle ein enormer Anfrage-Status zu herrschen den sämtliche Register auf der Homepage zeigen den gleichen Inhalt.

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Informativ:

Aus dem Verwaltungsrat und den Aktionären der ANIS sucht man bei Identitas vergebens

  • Schweizerische Kynologische Gesellschaft SKG
  • Schweizer Tierschutz STS
  • Schweizerische Vereinigung für Kleintiermedizin  SVK

lediglich die

  • Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte GST

ist auch hier anzutreffen.

Bei Identitas werkelt, wie bei Firmen die mehrheitlich vom Bund getragen üblich, ein enormer personeller Bestand. Über 70 Mitarbeiter arbeiten hier und 18 davon im IT/Datenbank – Management. Diese Daten sind aus dem Jahre 2014, also kann man davon ausgehen, dass noch aufgestockt wurde. Die ANIS wird, wenn wie beschrieben als Front Desk benutzt, ihre Dienst auch nicht gratis anbieten.

Der ANIS AG wurde 20014 die Möglichkeit gegeben, mit einer APP den Haus-Tierhaltern Informationen zu liefern, mit der Option einer bildunterstützen Vermisstmeldung.

Mehr Information hier >>>

Kälberaufzucht 2015

Dienstag, Februar 17th, 2015

Gesundheit und Ertrag im Einklang bei der Kälberaufzucht.

Das richtige Futter für die Kälber zu finden ist nicht ganz einfach, zumindest nicht für Betriebe die wirtschaftlich nicht mit den großen Landwirten mithalten können. In diesen Betrieben wird oft auf minderwertigeres Futter zurückgegriffen welches pflanzliche Proteine enthält. In diesen wird dann oft vollkommen auf Trocken-TMR verzichtet.

Natürlich steht außer Frage, dass die bekannten Futterempfehlungen und eine optimale Fütterung mit speziellem Milchpulver für Kälber für die Gesundheit der Tiere förderlich sind . Wichtig für die Kälberaufzucht und das heranwachsen des Kälbchen sind in jedem Fall die ersten Stunden und Tage im Leben des Kälbchens. Laut Rechtsgrundlagen sollen zwischen der Geburt und der Erstfütterung des Tieres vier Stunden liegen, jedoch hat sich gezeigt, dass eine sofort Versorgung mit Kolostrum dem Tier die Weichen für das ganze Leben stellen kann. Auch die Ernährung des Muttertieres vor der Geburt ist entscheidend.

Die optimale Kälberfütterung hat natürlich in erster Linie Auswirkungen auf das Wachstum und die Gesundheit des Kälbchens, in zweiter Linie ist diese aber auch wichtig für den Verbraucherschutz, da ein Kalb ein Nutztier ist, welches irgendwann vom Verbraucher verzerrt wird. Ebenso profitiert natürlich auch der Landwirt von der Gesundheit der Tiere und kann daher weniger Verluste verzeichnen. Da richtige Milchpulver für Kälber ist besonders wichtig, da diese anders als der Mensch im Mutterleib keine Antikörper gegen Keime in der Natur bilden, diese bilden sich erst in den ersten Lebenstagen durch die Aufnahme von Muttermilch. Um eine gute Alternative zur Muttermilch zu schaffen empfiehlt sich die Anlage eines Kolostrumlagers mit gefrorener Biestmilch. Des Weiteren spielt die Hygiene im Stall und somit das verabreichte Wasser eine entscheidende Rolle für die Gesundheit des Kälbchens. Da Kälber noch keinen gut arbeitenden Magen haben, sollte neben Milchpulver für Kälber auch Kraftfutter verfüttert werden. Außerdem ist gerade in den ersten Lebenswochen die Verabreichung von Eisen sehr wichtig.

Ebenso wichtig ist die Anschaffung eines Milchaustauscher
Je früher und besser das Kalb heranwächst desto mehr Ertrag bringt es für den Landwirt. Bei einer guten Fütterung kann die herangewachsene Kuh bereits mit 24 bis 28 Monaten selbst kalben und so wiederrum den Ertrag des Landwirtes steigern. In der Vergangenheit hat es sich bewährt den Tieren sowohl eine Süß- als auch eine Sautränke anzubieten. Letztendlich ist die Kälberaufzucht zu einem wissenschaftlichen Thema geworden welches jedoch einen geschlossenen Kreis bildet. Ein gesundes Kalb bringt mehr Ertrag und hat keine hohen Tierarztkosten, zusätzlich dient es dann dem Verbraucher, weil es eine sehr gute Fleisch- und Milchqualität aufweist.

Mehr zu Kälberaufzucht -Themen auf www.agrarnetz.com.

Birs- Ein weiteres unnötig gequältes Tier

Freitag, Juni 20th, 2014

Gestorben auf dem Weg zum Tierarzt!

Gestern noch warst Du mit Deiner Familie am „Strand“ am ausruhen, nach einer lustigen und lehrreichen Taucherschlacht die immer wieder die Birs-Besucher und Anwohner erfreuen. Eventuell warst Du der freche Kleine, oder der Scheue immer noch bei Mami sitzende. Schon so viele Hunde-Angriffe hast Du überlebt. Schon so vielen Steinen von Kindern geworfen, bist Du ausgewichen. Besoffene die Falschen nach Dir geworfen haben, kannst Du nicht verstehen und doch, Du warst immer wieder da,

Doch ein neuer Morgen und wieder hat die Birs ein neues Opfer. Dir wurde wohl noch durch 2 Passanten geholfen, kurz bevor Du und ein weiteres Jungtier, elendiglich und qualvoll gestorben wärst. Dein Geschwister konnten die beiden Helfer noch befreien.Doch Du bist leider Deinen Schmerzen auf dem Weg zum Tierarzt erlegen. Ich behalte Deine fragenden Augen in Erinnerung.

Trotz Verbot fischt man an der Birs immer wieder mit mehrendigen Angelhaken mit Widerhaken. Diese Widerhaken verursachen bei Mensch und Tier schwere Verletzungen. Der Haken hat sich im Flügelknochen derart verankert, dass es den ganzen Flügel verletzte.

Hab’s gut kleines Wesen auf welchem Weg du auch immer sein magst und verzeih uns Menschen, wir lernen es nie.Haubentaucher_junges

Zoo Dunkel Basel – Ein Zoofachgeschäft?

Mittwoch, Januar 1st, 2014

 

Zoo_Dunkel1

Viele Jahre war ich Kunde beim Zoo-Fachgeschäft Dunkel in Basel. Einige tausend Franken kostete mich bis vor kurzer Zeit die Aquaristik. Weil hier die Aquarien immer schlimmer aussahen (veralgt und ungepflegt) wechselte ich vor gut einem Jahr das Aquarien-Geschäft.

Ein grosses Becken (160×45) ist aber seit langer Zeit leer und der Wunsch nach einem Gold- oder Zwerghamster wuchs. Dies weil ich viel Nachts arbeite und mein Hund nicht „umzustellen“ ist auf Nachtbetrieb. Diverse Recherchen, was so ein kleiner Nager den braucht, ergaben meinen ersten Einkaufszettel. Den Rest wollte ich im Fachgeschäft erfragen.

10:30 Uhr im Geschäft von Zoo Dunkel angekommen „begrüssten“ mich 4 Damen, 3 mir unbekannte, 1 bekanntes Gesicht von Früher. Begrüssen ist da so ein Begriff – Die Damen waren gerade alle in der Pause. Aber neue Gesichter und wer weiss, eine bessere Beratung als früher?

So suchte ich mal die Dinge zusammen wo ich keine Beratung brauchte. Ausser mir war sonst niemand im Laden.
Dann kam eine sehr nette Dame zu den Nagern und war mit der Reinigung der Käfige beschäftigt. Sie selber habe Nager Zuhause, teilte sie mir mit und zeigte mir dann die vorhandenen Tiere. Schnell war „DER“ richtige gefunden. Leider konnte ich diese Dame nur noch nach dem richtigen Sand erfragen, denn anscheinend war sie nicht für den Verkauf zuständig. Eine andere, jüngere Dame übernahm mich. Wobei ihr Beratung damit endete, dass sie mit mir zu Kasse lief. Nicht eine Frage, nicht einen Hinweis. Keine Frage wie er gehalten wird, nein einfach nichts.
Hier bei der Kasse, waren dann meine bereits zusammengetragenen Artikel in 2 Körben aufgetürmt.
Meine Frage ob ich denn nun alles habe für die Einrichtung des neuen Hausbewohners in einem Aquarium, ob meine Auswahl die richtige sei oder ob noch etwas zu beachten sei, wurde kurz beantwortet, „Ja da scheint alles vorhanden zu sein“ und „ich überlass sie mal Frau xx an der Kasse“. Nicht einen Blick in meine beiden Körbe, bemerkte nicht das Streu, Futter, Heu etc. fehlten. Nun immerhin lagen Artikel von über 200 Franken bereit.

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Basel Gassi gehen kostet 705 Busse & Gebühren

Samstag, November 16th, 2013

Ja, in Basel müssen nach 22:00 Uhr ALLE Hunde an der Leine Gassi geführt werden. Alleine an der Birs könnte die Polizei hier ein Vermögen verdienen, jede Nacht.

Anders kam es aber beim Pudelbesitzer in der Stadt, als er seine „Fuss“ gehenden Pudeldame nach 23 Uhr  Gassi führte.

Wie die BAZ berichtet endet das ganze in einer Busse inkl. Gebühren von 705 Franken.

Keine Spenden mehr fürs Tierheim

Freitag, Juni 28th, 2013

An was es liegen mag?? Das Spendenbarometer bleibt auf gut 5  Millionen, das Ziel wäre immer noch mindestens 11, 5 Millionen.  Und seit dem zinslosen Kreditantrag über 6 Millionen bleiben die Spenden ganz aus.

Das Tierheim für beide Basel bleibt ein Problemkind.  Aber auch anderen Tierheimen in der ganzen Schweiz gehen die Gelder aus. Volketswil braucht 90’000 Franken und es droht die Schliessung. Wer die Artikel liesst findet in jeder Region Tierheime die Probleme haben, die „neuen“ Auflagen zu erfüllen. Hier fehlen 10’000 dort 400’000 Franken. Auch andere Probleme findet man, so ist in Winterthur nur noch eine leere Station zu finden, dennoch findet man hier mehr Spender als im grossen Basel.

Tierheime haben es schwer in dieser Zeit und doch liegt irgendwo die Hoffnung, dass auch Basel bald ein geeignetes Zuhause für die vielen, ja fast unzähligen Tiere haben wird. Aber der Basler holt sich die Tiere ja lieber aus dem Ausland, lässt sich von den rührenden Geschichten der armen Strassenhunde aus X und Y einbinden und meint wirklich, man tu was gutes wenn man einen Hund aus Rumänien einfliegen lässt.  Alleine im Tierheim beider Basel warten so viele Tiere (vom Nager, Vogel bis zum Hund) auf ein neues Zuhause. Ein Aufnahme bringt nicht nur Geld in die Kassen des Tierheims, sondern entlastet dieses auch. Würden mehr Schweizer so denken, könnte man sogar das Projekt Tierheim beider Basel etwas kleine halten, aber dies ist ein Traum.. (mehr …)

Leinenpflicht in ganz Basel

Samstag, Juni 22nd, 2013

Es reicht den rund 175’000 Einwohner des kleinen Kantons Basel. Die Hunde sind allgegenwärtig und wenn, weil es regnet, die Tierchen mit ihren Halter mal nicht draussen sind, steht man auf die Schei…… Die rund 6000 Hunde (nicht angemeldete ausgeschlossen) hinterlassen 12’000 bis 15’000 Hundehaufen pro Tag oder 5’000’000 im Jahr. Davon werden von den meisten Halter diese auch aufgenommen und entsorgt. Es sind wenige die sich nicht daran halten, vor allem Halter von Kleinsthunden meinen wohl, für sie gelten die Gesetze nicht, dafür hält man sich dann gleich 2 oder 3  (Wenn man weiss was ein Zweithund in Basel kostet…). Aber auch die grössten Rassen, dürfen getrost ihre tellergrossen Haufen liegen lassen. Lustig, dass sich dann gerade diese Halter am meisten aufregen wenn andere Besucher mal was liegen lassen. (mehr …)

Muttenzer Falken leiden am Wetter

Sonntag, Juni 2nd, 2013

Nach vielen Jahren grossem Stolz und viel Erfolg, scheinen die Turmfalken in Muttenz dieses Jahr am Wetter zu scheitern.

Die erste Brut wurde vom Weibchen nicht mehr bebrühtet, und so waren die Eier nach wenigen Tagen „Tod“ und wurden entfernt. Der neue Partner und die Mamma scheinen aber Lust auf ein zweites Gelege zu haben.

So können wir nach 5 Jahren, dieses mal keine Freudesbotschaft bringen, oder noch nicht.

Die Live-Cam ist aber dennoch am laufen und Esther führt das Tagebuch genauso wie wenn die Jungen noch da wären. Lest mit und beobachtet die freudigen, traurigen und lustigen Erzählungen.

Edit 7.6.2013 Hura das junge Paar hat nochmals ein Gelege am 10.6.2013 waren es wieder 4 Eier…

Zur Live-Cam >>>

Zum Tagebuch >>> 

 

Weitere LiveCams zu Adler / Falken etc. >>>

LiveCams von Eulen und seltenen Zieren >>>

TBB- Tierheim-Spenden schwinden

Mittwoch, Februar 20th, 2013

Es ist bereits wieder ein Jahr her, als wir berichteten, dass für den Neubau des Tierheim’s an der Birs, noch sehr viel Geld fehlt.

(c) by Muhammed Muheisen

(c) by Muhammed Muheisen

(Muhammed Mulheisen Homepage)

Im März 2012 fehlte noch die Hälfte der benötigten 11,5 Millionen Franken. Also gut 5,75 Millionen.  (Bericht über TBB >>>)

Heute fehlen immer noch 7,5 Millionen Franken ??? Gespendet wurden bis Februar 2013  4,825 Millionen Franken.

Diese Zahlen entnehmen wir dem BAZ Bericht >>>

Auch wer nicht gut rechnen kann, sieht hier sofort, dass mit diesen Zahlen etwas nicht stimmen kann.  Letztes Jahr waren gut 5,7 Millionen gespendet und jetzt nur noch 4,8. Letztes Jahr fehlten noch 5,57 Millionen, heute 7,5 Millionen.

Wenn ich also zusammenrechne wird das „Ding“  nun schon 12,3 Millionen Franken kosten und rund 1 Millionen von den Spenden sind weg?

In der Zwischenzeit waren Berichte zu lesen, dass man / (Frau) nun auf einige Dinge verzichten will um den Neubau günstiger zu halten. Statt günstiger wird es aber nun anscheinend immer teurer und das Spendenkonto wird immer kleiner?

Wir denken es handelt sich hier um falsche Zahlen, anders können wir uns das ganze nicht erklären. Den dies würde ja bedeuten dass innerhalb 12 Monate kein Franken mehr dazugekommen, nein sogar 1 Million abhandengekommen ist.

Nun, wie wir lesen, wird nun eine Expertenkommission das ganze nochmals prüfen. Wir hoffen dass diese nicht mehr kosten wird, als schlussendlich gespart werden kann.

Doch bereits im März 2012 waren doch Pläne vorhanden um die Kosten zu senken (Quelle BAZ)

«Von den benötigten 11,5 Millionen Franken ist bisher erst die Hälfte zusammengekommen – es reicht uns nicht.» Konkret heisst das, dass beim Baustart nach den Sommerferien eine Etage weniger gebaut wird. «Das bedeutet minus 20 Prozent Platz für die Tiere», erläutert Kirn. Anstelle von 60 Hundezimmern sind neu 40 geplant, bei den Katzen soll es statt 20 noch 16 Räume geben. Und bei den Kleintieren werden statt 160 wohl noch 128 Quadratmeter zur Verfügung stehen.

Tja und vom Baustart ist man ja auch noch einiges entfernt, das beim Abriss „unerwartet“ Asbest gefunden wurde, und der Hochwasserschutz „unerwartet“ mehr kosten verursacht.

Und diese Zahlen sind immer noch gleich Hoch (Quelle BAZ)

Der TbB rechnet mit Kosten von 55’000 Franken pro Platz für einen Hund oder eine Katze

Nun wir haben nicht viel gespendet, nur 200 Franken. Aber wir denken immer noch an eine gute Sache, die irgendwann ihr Ende finden wird. Im Sinne der Tiere und nicht um Prestigedenken.  Im Forum der BAZ, haben einige Leser gute Ideen dazu, andere lassen ihren Frust mal wieder bei Frau Béatrice Kirn ab. Sie muss für alles ihren Kopf (Namen) hin halten.

Frau Kirn vegleicht gerne die Kosten mit Zürich und hält fest, dass in Zürich noch viel teurer gebaut wird. Jedoch lesen wir hier (Quelle PDf >>>)

Der Zürcher Tierschutz ersetzt sein Tierheim und seine Geschäftsstelle mit einem Neubau. Das neue «Zürcher Tierhaus» setzt Massstäbe in der tiergerechten Haltung und erhöht die Kapazitäten.
Der 7 -Millionen -Bau soll Ende 2014 fertig sein. Er bietet 50 Hunden und 90 Katzen einen tiergerechten Platz. Viele Kleintiere können betreut werden. Dazu gibt es neu Platz für seltene Heimtierarten und Terrarien.

Ein Novum ist auch die geschlossene Quarantäne-Abteilung die für bis zu 30 hochansteckende Tiere aller Arten Platz bieten kann.
Auch Zürich kann die alten Gebäude nicht sanieren und muss den neuen Tierhaltungsvorschriften mit einem Neubau dienen. Hier geht es anscheinend für knapp 7 Millionen Franken mit (fast) dem gleichen Angeboten wie in Basel. Auch Zürich ist auf Spenden angewiesen.