Archive for the ‘Pfui Teufel’ Category

Birs- Das Abfall Elend

Saturday, July 19th, 2014

BRAVO- Birsfelden hat genug von den Schweinchen – Besuchern. 40 Franken Sofortbusse im Wiederholungsfall eine Anzeige.

Übrigens: Ein voller Abfallkübel heisst nicht, dass man nun den Abfall neben diesem entsorgen kann. Er “muss” mit nach Hause genommen werden und gilt als Haushalt -Abfall. Wer diesen nicht mit Bebbi Sack oder Vignette entsorgt, sondern in öffentlichen Behälter etc. entsorgt, kann ab sofort mit happigen Bussen bestraft werden. Alleine die Ermittlung des Eigentümers kann bis zu 500 Franken kosten.

Ob’s was nutzt? Nun es ist ein Anfang.

Biresfelder_hat_GenugAbfall_Birs

Basel Stadt glaubt immer noch an “Prävention” die sehr viel Geld verschlingt. Dass diese nichts nutzt, kann man jeweils am Morgen an der Birs beobachten. Leider wird der ganze Abfall  meist vor 8 Uhr (auch an Sonn und Feiertagen) von der Stadtreinigung beiseite geschafft. So bekommen viele Basler gar nicht mit, wie es den immer wieder und jeden morgen hier aussieht.


Birs_Abfall_2014

Vor allem rund um die Glas-Entsorgungsstelle auf der Höhe Birsstrasse 90.  Der blaue Kübel (für Tragtaschen gedacht), wird zunehmend von Jung und Alt als Abfalldeponie angesehen. Irgend ein Hirni hat den einst schmalen Öffnungsschlitz (gerade genug gross um Tragtaschen zu entsorgen), so erweitert, dass man nun alles rein stopfen kann. Dies wird auch rege so missbraucht und der Kübel wird zwischenzeitlich 2 Mal am Tag geleert.

Ohne Folgen, ohne Kontrolle.

Die grossen Sprüche vor einigen Jahren, dass hier kontrolliert werde um die Anwohner zu besänftigen, sind eben nur Sprüche geblieben (hat auch niemand anders erwartet).  Flaschen werden 24 Stunden lang entsorgt. Trotz Hinweis, dass dies nur von 7:00 bis 19:00 Uhr erlaubt ist.  Dass dies nur an Werktagen der Fall sein sollte, wird ebenso missachtet.

Der hier entsorgte Haushalt-Abfall wird dann von den Raben im Quartier verteilt, da kann es sein dass man Binden und Präservative im Garten oder auf dem Balkon vorfindet, die die Vögel ganz besonders gerne verteilen. Zum Lachen? Nein liebe Leser es ist zum heulen.

Birs- Ein weiteres unnötig gequältes Tier

Friday, June 20th, 2014

Gestorben auf dem Weg zum Tierarzt!

Gestern noch warst Du mit Deiner Familie am “Strand” am ausruhen, nach einer lustigen und lehrreichen Taucherschlacht die immer wieder die Birs-Besucher und Anwohner erfreuen. Eventuell warst Du der freche Kleine, oder der Scheue immer noch bei Mami sitzende. Schon so viele Hunde-Angriffe hast Du überlebt. Schon so vielen Steinen von Kindern geworfen, bist Du ausgewichen. Besoffene die Falschen nach Dir geworfen haben, kannst Du nicht verstehen und doch, Du warst immer wieder da,

Doch ein neuer Morgen und wieder hat die Birs ein neues Opfer. Dir wurde wohl noch durch 2 Passanten geholfen, kurz bevor Du und ein weiteres Jungtier, elendiglich und qualvoll gestorben wärst. Dein Geschwister konnten die beiden Helfer noch befreien.Doch Du bist leider Deinen Schmerzen auf dem Weg zum Tierarzt erlegen. Ich behalte Deine fragenden Augen in Erinnerung.

Trotz Verbot fischt man an der Birs immer wieder mit mehrendigen Angelhaken mit Widerhaken. Diese Widerhaken verursachen bei Mensch und Tier schwere Verletzungen. Der Haken hat sich im Flügelknochen derart verankert, dass es den ganzen Flügel verletzte.

Hab’s gut kleines Wesen auf welchem Weg du auch immer sein magst und verzeih uns Menschen, wir lernen es nie.Haubentaucher_junges

Eidgenössisches Schwingerfest die Abzocke

Sunday, May 5th, 2013

Ich schäme mich ein Schwinger zu sein….Eidgenösisches_Schwingerfest_Abzocke2

 

Wer glaubt, beim Eidgenössischen gehe es eben noch urchig zu, der sieht sich dieses Jahr arg getäuscht.  Nein es geht nicht um die überrissen teuren Servela und Bratwurst, auch nicht um die vergoldeten Kartoffeln im “Härdöpfelsalat”, es geht diesmal um die Kosten für die Besucher rund um Burgdorf.

Auf der Suche nach einem Platz für unseren Wohnwagen, glaubte ich nicht recht zu lesen. Neben 50 Franken für den Wohnwagen, sollen wir pro Person und Nacht 40 Franken bezahlen.  Ohne jegliche weiteren Leistungen. Für uns würde dies bedeuten (2 Erwachsene und 2 Kinder) dass wir für die 2 Übernachtungen 370 Franken bezahlen müssen. Dass ist nicht Wucher, dass ist nicht Abzocke, das geht schon nahe an Betrug. Dazu wird kein Strom oder Wasser angeboten. Lediglich die so beliebten Plastik-Toiletten.

Der selbe Preis gilt für die die nur Zelten wollen.  Auch hier bezahlt jede Person 40 Franken pro Nacht.

Eidgenösisches_Schwingerfest_Abzocke

Rechnen Sie mal nach, wenn sie folgendes lesen!!

Zur Verfügung stehen direkt neben dem Festgelände ein Campinggelände mit 2000 Stellplätzen, ein Zeltplatz mit 3250 Zeltplätzen sowie Massenunterkünfte in Burgdorf und Umgebung. Wer mit der lokalen Bevölkerung in Kontakt treten möchte, dem steht das spezielle «Hotel Schwingfest», ein Angebot der Stadt Burgdorf, offen. Hotelunterkünfte in der Region sind bereits stark ausgebucht.

Noch teurer wird es wer in Massenschlägen oder Turnhallen schlafen will

In den angebotenen Massenunterkünften kann man ebenfalls übernachten, 42,50 Franken pro Person ohne Frühstück oder irgend etwas.  Dies bedeutet, für eine eventuell vorhandene Matratze auf einem Turnhallenboden über 40 Franken pro Nacht. Zudem wird der Zugang zu diesen  Örtlichkeiten während der Wettkämpfe gesperrt.

Auch die Eintrittspreise wurden rund 16% teurer. Wer auf einem Sitzplatz dem Treiben zusehen will und sich einen 2 Tages-pass besorgt, blättert 225 Franken hin.  Da es auch dieses Jahr zuwenig Tickets geben wird, kann man noch etwas mehr Geld ausgeben indem man beim Gönnerverein des Esaf 2013 für 250 Franken eine Goldgönnerschaft abschließt und sich damit das Vorkaufsrecht auf eine der begehrten Eintrittskarten sichert.  Für meine Familie bedeutet dies das diese 2 Tage rund 1300 Franken kosten werden. Eidgenösisches_Schwingerfest_Abzocke3

 

Wie sind solche Abzocker-Preise möglich und vor allem ist das wirklich nötig?  Wer die letzen Jahre das Eidgenössische besuchen wollte, kam mit 1/3  ja sogar 1/4 des Preises weg. In Frauenfeld kostete ein Wohnwagen, wie der unsere, ganze 30 Franken inkl. 4 Personen. Das war nicht mal 1/5. Obige Preise würden über 1 Million Franken einbringen, alleine nur für die Besucher mit Zelt und Wohnwagen. Einen solchen Gewinn kann man nicht schönreden, es ist eben doch die reine Abzocke.

Durchgeführt wird das ganze durch

Emmental Tours AG
Bahnhofstrasse 44
3400 Burgdorf

esaf2013@emmental.ch
Tel. +41 34 402 42 52

im Auftrag des Organisationskomitee des diesjährigen Eidgenössischen Schwingerfest.

Wer dennoch reservieren will findet die Seite hier >>>

(C) Bilder in Rechten des Eidgenössischen Schwingerverband.

Nachtrag 16.5.2013

Die Seite Rose und Kaktus vergibt den Kaktus 1/2013 an den Schwingerverband bzw. an das für’s 2013 zuständige Komitee.

Nachtrag am 17.5.2013

Wie der Beobachter in der Aktuellen Ausgabe auf Seite 7 schreibt (oder Online hier >>>), erbosten nicht nur wir uns ab den hohen Preisen. Der Beobachter interviewt dazu Herrn Wild und stellt zudem fest, dass bei den Massenschlägen nicht einmal eine Matratze gewährt wird.

Bereits Mitte März erbost sich die Berner Zeitung an den massiv höheren Preisen >>>

BAZ – Heute wird gestreikt

Monday, February 11th, 2013

Die Lügengeschichten rund um die BAZ gehen weiter. Betroffene gehen endlich gegen Blocher/Bollmann und Co aktiv vor.  Zu wünschen wäre ein längerer Streik, nun aber ist/war von Sonntag 23:00 Uhr bis Montag 09:00 Uhr die rede. Die Basler Bevölkerung wird mit einer Petition um Mithilfe gebeten (siehe weiter unten). Wir machen mit und Sie? (Nachtrag der Streik wurde um 06:00 Uhr beendet)

c) Alain Carrupt via syndicom.ch

Die Mitarbeitenden der BAZ-Druckerei streiken seit 23 Uhr. Sie wehren sich gegen die Schliessung ihres Betriebes auf Ende März. Betroffen vom Streik ist neben der BaZ auch die Coopzeitung.

So kann man auf der BAZ-Online lesen.  Den Streikenden geht es unter anderem darum, dass die Geschäftsleitung eine unakzeptable Arroganz an den Tag lege.  So waren diese nicht bereit über die Forderungen der rund 96 Mitarbeiter zu diskutieren, zumindest nicht bis zum geforderten Termin am Freitag den 8.2.2013.  Man(n) könne sich frühesten ab heute Montag der Sache widmen. Da ist wohl zu erkennen wie wichtig die Anliegen der Belegschaft, der Geschäftsführung sind. (more…)

Ständerat und das geheimnisvolle Zählen

Sunday, December 9th, 2012

Nun ja, wir wissen es. Im Ständerat ist Zählen können, nicht eine Anforderung die ein Stimmenzähler erbringen muss, um dieses Amt inne zu haben. Es ist auch relativ schwierig, die ausgestreckte Hand zwischen den Zeitungen und iPads zu sehen.  18 zu 18 zählten die beiden Stimmenzähler, ein Video bewies aber dass mit 19 zu 17 dem Importverbot von Reptilienhäuten zugestimmt wurde.

Da könnte man meinen man(n) sei in Bern dankbar, dass ein Video diesen zweiten Fehler in kurzer Zeit ans Tageslicht brachte. Oder nicht?

Nein, vielmehr will man nun prüfen ob man die Videoaufnahmen während den Abstimmungen verbieten kann.  Zumindest bestätigt dies Vizepräsident Hannes Germann (SVP)  der SonntagsZeitung:

Die Kommentare auf 20 Minuten sind indes mehr als eindeutig und das Volk fragt sich zu Recht;

 

Mit Zählfehlern müsse man leben

was ist denn das für eine Aussage. Es geht in diesem Senioren-Club auch mal um Milliardenbeträge über die abgestimmt werden, notabene um Geld das wir alle via Steuern bezahlen. Völlig abgehoben diese Politiker. Bei meiner nächsten Steuererklärung werde ich auch ein paar Zählfehler einbauen

 

oder

 

Keine Kameras…

…..man möchte ja schliesslich weiterwursteln wie bisher! Der Ständerat…ein Volk von selbstverliebten Steuergeldvernichter! Braucht es diesen inkompetenten Haufen? Mit Sicherheit nicht!

 

Es mag einem ja schon bedenklich Stimmen, wenn man so was hören und lesen muss.  Doch lesen sie selber weiter unter 20-Minuten

Weiter Information dazu bei der NZZ >>>

20 Minuten weiss dazu noch mehr:

Der Ständerat musste bereits im März eine Abstimmung wiederholen, weil das Resultat nicht stimmen konnte. Damals war das offizielle Resultat ein Patt von 22 zu 22 Stimmen. Im Saal sassen aber nur 43 Räte, von denen der Präsident nicht abstimmt. Zweifel hat SVP-Ständerat This Jenny zudem an einer weiteren Abstimmung von Ende November, bei der zwei der insgesamt 46 Ratsmitglieder nicht im Saal gewesen seien. Das Resultat lautete aber dennoch 20 zu 24 Stimmen – obwohl der Präsident nicht abstimmt.

 

WWF – Ein Schmarotzerverein ?

Tuesday, October 9th, 2012

(c) by WikipediaWer nicht mehr zu den jüngsten Lesern gehört wurde in seinem Leben auch begleitet von den vielen Aktion des WWF. Früher waren es Meldungen auf  der Seite Vermischtes, manchmal brachten die Aktionen es bei den Rot/Schwarzen Grossbuchstabenzeitungen auch mal auf die Frontseite.

In den letzten Jahren sind die wirklichen Aktionen aber eher eine Seltenheit, und die Geschichten neben dem eigentlich Ziel des WWF finden immer mehr Leser. Der grösste Vorwurf dem man dem WWF 2012 macht ist dass er sich mit der Arbeit anderer Organisationen brüstet um an die nötigen Spendenmillionen zu kommen.  Deftige Worte kommen da aus den verschiedensten Lager. Es komme nur noch 25% der Spenden den wirklichen Projekten zu, der Rest vergammle in Lohn und administrativem Aufwand. Völliger Schwachsinn, sagen die anderen. (more…)

Schweizer Metzger zwingen Bauern zur Tierquälerei

Tuesday, September 25th, 2012

Espresso bringt es aufs Papier, oder eben dem Hörer in die Gegenwart zurück. Wir Käufer zwingen die Metzger dazu, dass die Landwirte ihre Tier falsch Ernähren und so mehr als nur Quälen. Dies ist zumindest die Ausrede der Metzger in der Schwiez, denn ancheinend wollen ihre Kunden nur weisses Kalbfleisch.

Schwachsinn, so haben diverse Umfragen in den letzten Jahren ergeben, und so eine der dümmsten Ausreden eine Berufsgruppe die sich immer wieder mit solchen Ausreden brüstet.  Die Grossverteiler haben schon lange erkannt, dass der Kunde in den letzten Jahren aufgeklärt wurde und sehr wohl bereit ist auch rosa Kalbfleisch zu konsumieren. Auch erkannt hat, dass dieses Fleisch noch einen eigenen Geschmack aufweist und nicht nur die Gewürze bindet die einige “Dumm-Köche” und möchte gern Sterne – Köche dazu verwenden, dem Fleisch wieder einen Geschmack zu geben den das Fleisch durch die falsche Ernährung der Kälber, erlangt hat. (more…)

Remo(22) wollte Sex mit Trini (95)

Saturday, September 15th, 2012

Unser Titel “Das gibt es nur in der Schweiz” und “Pfui Teufel”, geht diesmal zu einem Staatsanwalt in Thun bzw dessen Rechtsauffassung in der Strafsache Remo gegen Trini.

Remo sauft sich mit Kollegen blau, aus lauter Dummheit will er dann am Morgen früh (10.Oktober 2010), die 95 Jährige Dora Wüthrich zum Sex zwingen. Nackt drang er in ihre Wohnung ein. Sie wehrt sich erfolgreich, wurde aber von Remo geschlagen und verletzt. Die bis dahin kerngesunde und als Geissen – Trini bekannte Frau stand danach unter Schock und verstarb 3 Wochen später im Spital an einem Blutgerinsel was zu Blutmangel im Herzen führte.

(Bild Quelle – Bernerzeitung.ch)

Auch wenn festgestellt wurde, das der Tod nicht bewiesenermassen “Direkt” von dieser Tat und den daraus entstandenen Verletzungen herbeigeführt wurde, ist die Strafe die der 22 Jährige erhält fast lächerlich. 550 Franken und 1800 auf Bewährung. (more…)

Basel – Birs nach einem schönen Sonntag

Friday, September 14th, 2012

Als Bewohner und “Anlieger” der Birs möchte ich mich hier mal bei den Besuchern an schönen Tagen recht herzlich bedanken. Sicher auch die vielen hundert Besucher der neu gestalteten Birs vom Rhein bis zum Joggeli. Auch den vielen Hundehaltern, die es einen “Scheiss” interessiert wo ihr Vierbeiner seine Geschäfte verrichtet. Man kann daraus auch ableiten, wie solche Personen ihre Tieren betreuen.

Was die Menschen den liegen lassen, wird von unseren schwarzen Freunden liebevoll verteilt.

Und ich kann es einfach nicht nachvollziehen, wie diese Personen unten unermüdlich, auch Sonntags, am Morgen früh dieses Kunstwerk wieder vernichten, damit die anderen lieben Besucher wieder auf’s Neue mit ihrer unermüdlichen Arbeit beginnen müssen.

Es sind übrigens nicht nur junge Künstler, die nach einem wunderschönen Tag ihre Mitbringsel nicht entsorgen, vielmehr sind es die Familien im mittleren Alter, die ihren Kindern beibringen, dass man hier alles liegen lassen darf. Auch dafür bedanke ich mich herzlichst.

Auf der Seite von Birsfelden kann man übrigens Wetten abschliessen, dass keine Arbeiten am Ufer bei trockenem Wetter ausgeführt werden oder nur dann, wenn es am Vortag kräftig geregnet hat.. Man(n) passt sich halt den Besuchern an und will zum Kunstwerk der Zerstörung beitragen. Danach kann man ja für viel Geld die Schäden wieder beheben. Dies nennt man auch moderne Arbeitsbeschaffung.

Darum möchte ich auch den Basler-Verantwotlichen danken, dass Sie solche Arbeiten bei trockenem Wetter ausführen, um den Landschaden gering zu halten. Nicht unerwähnt wollen wir hier klar stellen, dass Birsfelden mit viel Aufwand den Landschaden wieder gut machte und den Besuchern der Birs während den schönsten Monaten im Jahr, gerade mal noch einen halben Meter Platz lies und das ganze sanierte. Wohl bis der nächste “Intelligente” Mensch entscheidet, dass man nun mit schweren Maschinen wieder an der Birs arbeiten darf, natürlich erst nach einem Regentag.

Auch die neuen, von allen anderen Gemeinden bis weit ins Ausland bewunderten blauen Entsorgungstationen für Glas, Blech und Batterien sind eine wahre Freude. Von 7 bis 19 Uhr dürfte man sie an Werktagen benutzen, aber kontrollieren tut dies niemand. Wohl wurde es mal von so genannten “Bürgerberuhigung” Verantwortlichen” versprochen, aber eben. Mit dem ersten Bus ab 5 Uhr bis spät in die Nacht, an Sonntagen und auch an Feiertagen werden sie für das sehr leise Entsorgen von Glas benutzt. Auch hier sind es vor allem Männer ab 40, denen irgend jemand gelernt hat, dass ma(n) die Flaschen so laut wie möglich entsorgen muss. So haben auch alle Nachbarn etwas davon und auch das Pflegeheim auf der anderen Seite erfreut sich immer wieder an diesem Klang. 24 Stunden an 365 Tagen.

Den absoluten Höhepunkt bringen in diesem Gesamtkunstwerk für Klang, Gestank und Gestaltung aber die Entsorger selber. Jeden Morgen zwischen 7:30 Uhr und 8:30 Uhr oder über Mittag, von 12:00 bis 13:00 Uhr, kommen sie angefahren. Da meist ein Depp die extra für diese Situation gemachte Umfahrung blockiert, weil er meint das Parkverbot gelte nicht für ihn, erleben die Benutzer der Linie 36 und hunderte von Autofahrern jeden Morgen den selben Stau. Dieser reicht derweilen bis hinauf ins Joggeli. Auch der Lärmpegel von über 90 Dezibel erachten die Anwohner nicht als störend, vielmehr gehört es ins Gesamtbild der neuen Birs. Einige Chauffeure haben auch bemerkt, dass wenn sie die blauen Kübel aus der maximalen Höhe entleeren, sie diesen Pegel auf gut 110 bringen. Aber auch sie sollen und dürfen zu diesem Kunstwerk beitragen, schliesslich tragen sie ja Gehörschütze und was sind schon die Anliegen der Anlieger und Steuerzahler.

Um das Klangerlebnis abzurunden, tragen dann auch immer wieder die selben 5 bis 6 Vierbeiner dazu bei, deren Herrchen und Frauchen es als klug erachten, wenn ihre Köter täglich ab 7 Uhr (auch Sonntags) dem Quartier anzeigen, dass es Zeit ist aufzustehen. Wollen diese Tierchen dann am Sonntag nicht bellen, haben diese “Tierhalter”  ihre eigenen Rezepte, sie bleiben einfach solange stehen, bis Konzert beginnt. (Ach ja, ich bin selber Hundehalter… und hab ihm diese Bellerei nicht anerzogen)

So überrascht es nicht, dass an der Birsstrasse immer öfters  Zügelautos vor den Häusern stehen. Einige können eben diese Dienstleistung nicht positiv werten und suchen sich einen ruhigeren Platz, wo Kunst nicht eine so zentrale Bedeutung hat. Neue ziehen ein und erfreuen sich an dem Ganzen.

Danke mein Basel, danke Basler und Baslerinnen, danke Birsfelden, danke Hundehalter, danke Besuchern aus aller Welt.

So erfreut es uns, dass Basel in diese Richtung mehr unternehmen will. Was genau haben wir noch nicht begriffen, aber immerhin sind einige Worte auf Papier.  Mehr Kontrollen und so wohl auch mehr Bussen, wegen einigen Wenigen.

Vergewaltigung legitimiert weil Kind sich zu wenig wehrte

Thursday, September 13th, 2012

Ein wegen Gewalt verurteilter 31 jähriger Mann (Er sitzt derzeit eine Haftstrafe von über drei Jahren ab, weil er unter anderem eine Bekannte im Streit verprügelt hatte.) vergewaltigt ein 15 jähriges Mädchen. Der 31 Jährige, alkohol- und drogenabhängige Mann, wurde von einer Richterin in Deutschland freigesprochen, mit der Begründung, dass Mädchen habe sich zu wenig geweht.  Die Worte “Nein ich will das nicht” sind anscheinend zu wenig Gegenwehr gewesen.

Wer dieses Urteil mitbekommt, kann nur den Kopf schütteln, zumal es diesmal nicht ein alter sabbernder Richter gewesen ist, sondern eine Frau. Zum Urteil nicht hinzugezogen wurde dass das Opfer erst 15 Jahre und der Täter 31 Jahre alt war.

Es mag hinkommen, dass das Mädchen mit ihren 15 Jahren in einem Umfeld lebt, wo Drogen und Alkohol bereits zur Tagesordnung gehören. Es mag auch hinkommen, dass sich die Frage stellt, warum sie überhaupt mit in die Wohnung des Angeklagten mitgegangen sei. Aber alleine der Umstand dass der Angeklagte zuerst seine Lebenspartnerin und deren Freundin aus der Wohnung “warf” um mit dem Mädchen alleine zu sein, zeigt wohl an, dass hier der Sex mit einem Kind der Hauptgrund des Angeklagten war. Dennoch wurde er nun in Essen (D) freigesprochen. Die Begründung der Richterin ist schockieren….

„Wenn man etwas nicht will, muss man das deutlicher machen. Er wusste ja nicht, dass sie das gar nicht wollte“

Dies obwohl das Kind unbestritten dem Täter mitteilte, dass Sie keinen Sex mit ihm wolle???

Auch die Staatsanwältin hatte auf Freispruch plädiert, nachdem sie zuvor noch die Anklage mit ungeheuerlichen Details vorgelesen hatte.

Da werden von der Polizei Aufklärungsaktionen gemacht und Informationstage an Schulen abgehalten, hier werden die Schülerinnen und Schüler immer wieder darauf hingewiesen, dass zu viel Gegenwehr auch zu noch grösseren Verletzungen, ja sogar zum Tode führen kann, wenn Gewalt von Erwachsenen insbesondere mit sexuellem Hintergrund vorliege. Handelt ein Opfer danach, ist dies also auch wieder nicht richtig.

Der Freischein für Pädophile. Fülle ein Kind mit Drogen und Alkohol ab, nimm sie/ihn mit nach Hause, zeige wie Stark du bist und dann geh los auf das Opfer. Verbale Gegenwehr musst du nicht beachten. Verzichte einfach auf Gewalt.

Schöne Welt in der wir leben…

Informativ:

Gesetze in Deutschland  §182 Absatz 3,

Eine Person über einundzwanzig Jahre, die eine Person unter sechzehn Jahren dadurch mißbraucht, daß sie
1. sexuelle Handlungen an ihr vornimmt oder an sich von ihr vornehmen läßt oder
2. diese dazu bestimmt, sexuelle Handlungen an einem Dritten vorzunehmen oder von einem Dritten an sich vornehmen zu lassen, und dabei die fehlende Fähigkeit des Opfers zur sexuellen Selbstbestimmung ausnutzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Originalbericht >>>

Ein Anwalt redet das Urteil schön >>>